Sulke ist einer der letzen großen Chansonniers in unserem Land, bei ihm gilt Champs-Élysées statt KW, Rotwein statt Apostelbräu. Die Wormser waren begeistert von diesem Bonvivant und erklatschten sich Zugaben, unter anderem ein er- greifendes „Bist wunderbar“ von ei- nem Künstler, der anekdoten- und ge- sangsreich die alte Schule beherrscht.
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Keine Frage, Stephan Sulkes Querulanten-Werkstatt arbeitet weiter auf Hochtouren und zehrt nicht vom Ruhm der Vergangenheit, als seine Lieder von Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Erika Pluhar oder Katja Ebstein interpretiert wurden. Wozu auch, wenn er vor nicht langer Zeit mit Milva zusammengearbeitet hat?
Wohl kein deutschsprachiger Songpoet hat Frauen und Männer und ihre komplizierte Beziehung so sen- sibel porträtiert wie Stephan Sulke. Mit „Uschi (Mach’ kein’ Quatsch)“ hat er einen der witzigsten Songs in deutscher Sprache geschrieben, mit „Lotte“ einen der traurigsten. Aber auch Gesellschaftskritisches wie „Die Moral“ nahm Stephan Sulke im Laufe einer 50-jährigen Kar- riere auf. „Meine Musik war immer eine Mischung aus Sar- kasmus, Melancholie und etwas Blödelei“, sagt der Sänger und Pianist im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Das neue Album des 73-Jährigen hat wieder diesen ganz speziellen Sulke-Zauber, der ihn für viele zum besten deutschen Song-Poeten macht. „Liebe ist nichts für Anfänger“ enthält jede Menge widerständigen Wortwitz, Wehmut und Warmherzig- keit in zwölf Pop-Vignetten, die über drei Minuten oft mehr zu erzählen haben als ganze „Konzeptalben“ weniger begabter Liedermacher. (Focus)
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Wunderschöne Lieder, die zu Herzen gehen, kleine Gags zwischendurch zum herzhaften Lachen. Trotz seines Alters hat er nichts von seinem Charme und Charisma verloren. Die Liebe in allen Facetten be- schäftigt ihn zeitlebens. Viel Beifall für Liedermacher Stephan Sulke im Kurhaus.
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Sulke ist einer der letzen großen Chansonniers in unserem Land, bei ihm gilt Champs-Élysées statt KW, Rotwein statt Apostelbräu. Die Wormser waren begeistert von diesem Bonvivant und erklatschten sich Zugaben, unter anderem ein er- greifendes „Bist wunderbar“ von ei- nem Künstler, der anekdoten- und ge- sangsreich die alte Schule beherrscht.
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Keine Frage, Stephan Sulkes Querulanten-Werkstatt arbeitet weiter auf Hochtouren und zehrt nicht vom Ruhm der Vergangenheit, als seine Lieder von Künstlern wie Herbert Grönemeyer, Erika Pluhar oder Katja Ebstein interpretiert wurden. Wozu auch, wenn er vor nicht langer Zeit mit Milva zusammengearbeitet hat?
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Pressestimmen 2017-2019 Stephan Sulke einen ikonenhaften Status ab- zusprechen, wäre reinste Blasphemie. Sulke setzt auf »Liebe ist nichts für Anfänger« – der Titel als Weisheit, die auch in seiner Biografie statuiert wird – erneut auf gewohnte Kniffe. Scheinironisch und doch persönlich, nah am Herzen, der Systemkritik und vor allem am Hörer. Vermeintliche Sehnsuchtsmelo- dien, Schlager für Schlagfertige, Popmusik für Auskenner. Stephan Sulke. Ein Unikat. Ein Mann für alle Fälle. Von dem Mann kann man alles kaufen. Auch »Liebe ist nichts für Anfänger«(gap)
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Der Liederpoet, Geschichtener zähler und Sänger begeisterte sein Publikum mit einer faszinierend-lockeren Performance sowie enormen Bühnenpräsenz und einem einzigar- tigen musikalischen (Klein-) Kunst-Erlebnis à la Sulke: tiefgründige Lieder, feinfühlige Texte von zauberhaf ter Schönheit.
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Sulke …der seinen jungenhaften Charme auch mit 74 noch aufblitzen lassen kann, der schwerelos zwischen leiser Melancholie und stillem Humor, südfranzösischer Lebensfreude und einem Hauch von Endlichkeit changiert. Spontan und doch durchdrungen von Profes- sionalität. ,,Ich bin der Typ von nebenan, der nachts nicht schlafen kann, bin kein besond’rer Mann”. Wenn etwas an dieser Zeile nicht stimmt, sind es die letzten Worte. Sulke überzeugt gerade durch seine außergewöhnliche Noncha- lance, nimmt sich selbst nicht immer ganz ernst, berührt dann wieder mit seiner Liebe zum Detail, zur Poesie des Lebens und dessen Zerbrechlich- keit. Sulke versteht es wie kein anderer, in seinen Songs Tod, Vergänglichkeit und Morbidität in melancholische Texte und Melodien zu kleiden, die tröstend ausklingen, ja zuweilen sogar fröhlich stimmen und Lebensfreude vermitteln. Der Träumer, Geschichtenerzähler und Sänger er- weist sich nach wie vor als echtes “Bühnentier”.
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Nach langer Zeit war Stephan Sulke endlich wie- der einmal in München. Das intime Ambiente der Kleinen Komödie passte perfekt für seine ein- drucksvolle One-man-show mit einer gelungenen Auswahl seiner alten, neu interpretierten und neuen Songs, die immer zielsicher und gleichsam zeitlos mitten in das Herz und den Verstand tref- fen. Und das quer durch alle Generationen, wie man miterleben konnte. Dies schaffen nicht viele Künstler deutscher Zunge. Also unbedingt wie- derkommen!
Ein toller Abend mit geistreichen, klugen und ruhi- gen Liedern. Grossartig. Typen wie er werden nicht mehr gebaut. Leider. Vielen Dank für diesen wunderbaren Abend! Respekt: Der Mann kann wirklich etwas, hat uns noch viel zu sagen und bleibt dabei authentisch! Live zu musizieren ist für jeden Musiker die Stunde der Wahrheit. Stephan Sulke hat dies mit Bravour gemeistert. Sein Publikum dankte es ihm mit stand- ing ovations und ließ ihn erst nach der 3. Zugabe gehen. Stephan Sulke ist eben immer noch ein Chansonnier von Weltklasse! Einfühlsame Texte, eine warme Stimme, die – so scheint es – mit den Jahren an emotionaler Tiefe und Farbigkeit noch gewonnen hat. Dazu Humor und Augenzwinkern. Bitte nicht aufhören Stephan Sulke!
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Doch, es gibt sie, diese Momente: Man steht nach einer Veranstaltung auf und weiß, dass man eine Sternstunde miterlebt hat. Etwas ganz Großes. Der Auftritt von Stephan Sulke beim Festival „Kultur im Kapuziner“ verschaffte einem so einen Augenblick. Als der 7-Jährige, der einzige wahre Poet unter den vielen Liedermachern der 1970-er und 1980-er Jahre, nach zwei Stunden von der Bühne geht. Standing ovations und zwei Minuten Applaus. Die erste Zugabe: “Ich wollte Ihnen nur mal Danke sagen …” Eines seiner eindringlichsten Lieder von damals. Die absolute Mehrheit der begeisterten Gäste erkannte den Titel nach zwei, drei Takten. Wieder tosender Beifall, nochmals Standing Ovations. Beim Blick ins stehende Publikum, das ihn feiert, schmunzelt er nochmals verschmitzt und meint: “Dann hat es sich ja gelohnt, nach Überlingen zu kommen.” Ja, Stephan Sulke, es hat sich gelohnt. Jeans, schwarzer Pulli, weißes Hemd. Unprätentiös steht Stephan Sulke auf der Bühne. Bescheiden plaudert er zwischen den Liedern, zwischen Flügel, Gitarre und Keyboard.Und dann sind da die jugendlichen Finger virtuos auf Tasten und Saiten unterwegs. Wenn der Meister der leisen Töne heute singt, glaubt man in jeder Note die Erfahrung aus sieben Leben herauszuhören. “Liebe ist eben nichts für Anfänger” heißt seine neue CD und das Programm. Man muss wohl erst 74werden.
Danke, Stephan Sulke
www.stephansulke.com